About me

„Nur Reisen ist Leben, wie umgekehrt das Leben Reisen ist.“ – Jean Paul

Na endlich, du bist auf meiner Seite gelandet. Wurd’ ja auch mal Zeit. Also, herzlich willkommen oder anders gesagt: Moin Moin, wo geit di dat?

jorkWenn ich mich mal kurz vorstellen darf, ich bin der Jork aka „Big Jo“. Du bist auf meinem Reise-Blog gelandet, auf dem ich das wohl größte Abenteuer meines Lebens festhalten werde. Was mich betrifft, ich bin zarte 27 Jahre alt und habe Theater-, Medienwissenschaften und Germanistik in Bayreuth studiert. Nach meinem Studium wurde mir dann klar, es wird Zeit für etwas Neues. Daher begleite mich auf meiner Weltreise und sei dabei, wenn ich in Australien, Indonesien, Kanada oder Peru wunderschöne Städte bereise, faszinierende Menschen und ihre Kulturen kennenlerne oder das nötige Kleingeld als Erntehelfer oder Farmarbeiter verdiene.

Schau dich auf meiner Seite um und wer weiß, vielleicht bekommst du ja selber Lust, die weite Welt zu bereisen.
Viel Spaß beim Stöbern,

Gruß Big-Jo

Woher die Motivation für solch ein Vorhaben?

Vor einem Jahr war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich entscheiden musste: Hier bleiben oder reisen…

….mein Ziel nach meinem Studium war klar, in die Arbeitswelt einsteigen. In unterschiedlichen Praktika mich beweisen, um schlussendlich ein Volontariat zu ergattern. Nach einigen Bewerbungen, mehr oder weniger erfolgreichen Vorstellungsgesprächen verflog die Überzeugung, stattdessen kam die Erkenntnis auf: „Das ist nicht das, was ich wirklich will. Da muss noch mehr sein“

Rückblick: Im Juni 2007 war es soweit, mein „Working Holiday Visa“ für Neuseeland lief aus und ich stellte mir die Frage, hier bleiben oder weiter reisen? In diesen 12 Monaten hatte ich ein Leben kennen gelernt, das mir vorher vollkommen fremd war. Ein Leben mit dem Rucksack auf dem Rücken, rastlos durch die Gegend ziehend und nichts ahnend, was als nächstes passiert – einfach schön und einfach frei.

Es gab also zwei Möglichkeiten, die des ewigen Reisenden oder das Leben nach Schema „F“, in dem Freunde und Familie auf mich warten und ich einem Leben nachgehen würde, wie jeder andere auch, so wie es von einem erwartet wird. Ich sah meiner Freundin Ashley in die Augen und versprach ihr, irgendwann würden wir uns wieder treffen und gemeinsam die restliche Welt bereisen. Daraufhin nahm ich meine Sachen, küsste Ash ein letztes Mal zum Abschied und verließ Neuseeland.

Die Beziehung zu Ashley hat, wie zu erwarten, nicht lange gehalten, was aber geblieben ist, ist der Wunsch nach Freiheit. Das Fernweh, das von Jahr zu Jahr immer stärker wurde, überwiegte – ich will mit 40 oder 50 nicht feststellen, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Also werde ich mich auf den Weg machen, mich ins Ungewisse stürzen und auf ein neues Abenteuer einlassen.

Was hab‘ ich vor, wenn ich am Reisen bin?

Ich glaub’, ich kann diese Frage am Besten mit einer kleinen Anekdote aus meinem Leben beantworten.

Während eines Vorstellungsgespräches an der „Deutschen Journalisten Schule“ wurde ich von einer Prüferin gefragt, wo ich mich in fünf Jahren selber sehen würde. Meine Antwort war, ich wolle ein reisender Geschichten-Erzähler sein, durch die Welt reisen und Menschen interviewen. Meiner Meinung nach, ob Reis-Bauer in China oder Mienen-Arbeiter in Australien, Hostel-Besitzer in Kanada oder ehrenamtliche Tierschützerin in Indonesien, jeder Mensch hätte seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Warum, wollte die Prüferin wissen? Naja, weil es mich interessiere, herauszufinden, was andere Leute glücklich macht. Daraufhin war ihre letzte Frage, ob es solch einen Beruf überhaupt geben würde? Nach längerem Überlegen kam ein ernüchterndes „Nein“ von mir.

Das Gespräch war nach zehn Minuten vorbei und ich kam für den Jahrgang des Wintersemesters 2011 nicht in Frage. Gut oder schlecht sei jetzt mal dahin gestellt. Mir ging aber eine Frage nicht mehr aus dem Kopf: „Gibt es solch einen Beruf überhaupt?“ Ganz ehrlich, spielt das eine Rolle? Nein, ich hab für mich beschlossen, dem nachzugehen, was ich liebe und das ist nun einmal durch die Welt zu reisen, alles mit der Kamera festzuhalten und die Geschichten der Menschen, denen ich begegnen werde, erzähle. Und das mach ich jetzt auch!